WIR BAUEN FÜR GENERATIONEN.
Wir bieten lebenswerte Wohnkonzepte für alle. Einige Projekte, auf die wir besonders stolz sind, stellen wir dir hier vor.
Unsere Antwort auf den demografischen Wandel
Als KAIFU-Mitglied kannst du sicher und entspannt wohnen - ein Leben lang. Und wenn sich bei dir mal etwas ändert, z.B. weil Nachwuchs kommt oder du dich verkleinern willst, helfen wir dir, eine passende Wohnung in unserem Bestand zu finden.
Damit das funktioniert, setzen wir nicht nur auf Sanierung und Modernisierung unserer bestehenden Häuser, sondern bauen auch neue Wohnungen. Dazu gehört auch die sogenannte Nachverdichtung, also vorhandene Flächen in den Quartieren besser zu nutzen. Ein immer wichtigeres Thema ist dabei der Wohnraum für ältere Mitglieder. Unsere Gesellschaft wird durch den demografischen Wandel älter – wir reagieren darauf gezielt.
Und weil wir das Thema Generationen wirklich ernst nehmen, dürfen sogar minderjährige Kinder von Mitgliedern Mitglied werden. Normalerweise geht das nur bei einer Neuanmietung – aber hier geht’s eben nicht nur ums Wohnen, sondern um Gemeinschaft, Sicherheit und Zukunft.
SERVICE-WOHNEN IN EIDELSTEDT.
Im Eingang der altersgerechten Wohnanlage der „Johann August Gärtner-Stiftung“ (JAGSt) in Eidelstedt, die wir als KAIFU verwalten, begrüßt ein besonderer Keramikbaum die Bewohnenden.
Jede Fliese zeigt ein Symbol – vom Clown bis zum Schwan – und steht für eine der 46 Wohnungen. Gleichzeitig dient das Kunstwerk als Wegweiser: Wer hier wohnt, sagt einfach: „Ich lebe in der Wohnung mit dem Schwan.“
Das Haus, 1983 im Auftrag der Stiftung gebaut und seitdem verwaltet, präsentiert sich heute rundum modernisiert: mit neuen Küchen, barrierefreien Bädern, Bewegungsmeldern und sechs rollstuhlgerechten Wohnungen. Das Konzept: So viel Selbstständigkeit wie möglich, so viel Sicherheit wie nötig!
Beim Service-Wohnen genießen Bewohnerinnen und Bewohner ihr eigenes Zuhause, können aber im Alltag auf Unterstützung zählen. Eine Betreuungsfachkraft ist werktags vor Ort, hilft bei Behördengängen und berät im Pflegefall. Als Wahlleistungen buchbar sind Pflegedienste, Einkaufs- oder Arztbegleitungen, ein Hausnotruf und mehr. Die Wohnungsgrößen sind variabel: Von 1 und 1,5 über 2 und 2,5 bis zu 3 Zimmern ist alles dabei.
Da unsere Service-Wohnungen öffentlich gefördert sind, können nur Mitglieder mit Wohnberechtigungsschein einziehen. Diese wenden sich bei Interesse bitte per E-Mail an die Johann August Gärtner-Stiftung: jagst@kaifu.de
SERVICE-WOHNEN IN EIMSBÜTTEL.
Es ist zwar schon ein Weilchen her – doch bis heute ist es für uns eine ganz besondere Ehre. Mit dem Projekt „Wohnen am Eimsbütteler Marktplatz für die Generation 60+“ haben wir den „Deutschen Bauherrenpreis 2020“ gewonnen, einen der wichtigsten Wettbewerbe der Branche.
Prämiert wurde das Projekt in der Kategorie „Bauen in städtebaulich schwierigen Lagen“. 2016 haben wir den Neubau – in Zusammenarbeit mit LRW Architekten und den Stadtplanern Loosen, Rüschoff + Winkler – erstellt. Entstanden sind 26 barrierearme 2-Zimmer-Wohnungen in verschiedenen ansprechenden Größen.
- Jede Wohnung besticht durch eine eigene Loggia.
- Im Erdgeschoss lädt mit Blick zum Eimsbütteler Marktplatz ein Gemeinschaftsraum als Treffpunkt ein.
- Die Arkade vor dem Eingang bietet je nach Bedarf Regenschutz oder Schatten an heißen Tagen.
Für die Jury haben wir mit dem Neubau eine „denkbar schwierig bebaubare Lücke geschlossen.“ In der Begründung heißt es weiter: „Ein neuer Stadtbaustein in einem heterogenen städtebaulichen Umfeld, der sehr selbstbewusst daherkommt und souverän gemacht ist – das Projekt am Eimsbütteler Markt ist vorbildliche Wohnarchitektur in bester Hamburger Tradition.“
AUS PRINZIP BARRIEREARM.
Barrieren? Braucht kein Mensch. Deshalb entwickeln wir im Rahmen all unserer Neubauten Häuser, die mitdenken – und in denen sich alle wohlfühlen. Egal, ob jung, alt, mit Kinderwagen oder Rollator unterwegs. Barrierearm heißt für uns: komfortabel im Alltag und offen für alle Lebensphasen. Unsere Bauexpertinnen und -experten achten auf die berühmten kleinen Details, die das Leben für alle Generationen leichter machen:
- Aufzüge statt Treppenstress,
- bodengleiche Duschen statt Stolperfallen,
- breite Türen,
- praktische Grundrisse und
- gut erreichbare Schalter.
So entstehen Wohnungen, die einfach funktionieren – ohne dass die Bewohnenden groß drüber nachdenken müssen. Unser Ziel? Wohnraum, der flexibel bleibt. Denn das Leben verändert sich – und die Wohnungen unserer Mitglieder sollen sich mit verändern, nicht gegen sie arbeiten. Barrierearm heißt übrigens nicht: langweilig oder trist. Im Gegenteil: Unsere Häuser sind modern, freundlich und so gestaltet, dass sie für alle Generationen passen. Nachhaltig gebaut, durchdacht geplant und immer mit dem Blick darauf, was Menschen wirklich brauchen: Zuhause mit Zukunft. Und warum sprechen wir nicht von: barrierefrei? Es gibt hohe Auflagen an diese einhundertprozentige Freiheit. Wir erfüllen sie zwar manchmal, aus bautechnischen Gründen aber nicht immer – deshalb können wir bei allen Bemühungen unserer Bauverantwortlichen keine Garantie geben. Der Ordnung halber daher: barrierearm.